Besondere Bibliotheken weltweit

Jeder*e Student*in wird seine eigene Hochschulbibliothek bereits von innen gesehen haben. Neben diesen werden in den folgenden Zeilen auch Bibliotheken, die nicht ausschließlich für Studierende ausgelegt sind, vorgestellt. Dabei gibt es weltweit, aber auch in Deutschland besondere Bibliotheken.

Die „Tama Art University Library“ in Japan fällt durch ihr sehr großzügiges Raumkonzept auf. Die langen aber relativ niedrigen Bücherregale schlängeln sich durch eine Vielzahl an weißen Bögen. Besonders auffällig sind die großen, bogenförmigen Fenster. Aufgrund der niedrigen Regale und den riesigen Fenstern erhält man das Gefühl sich im Freien aufzuhalten.

Auch bei der Gestaltung der „Tianjin Binhai Library“ in China wurde sich an ein weißes Raumkonzept gehalten, welches durch das treppenartige Design erst richtig extravagant wird. Dabei erstrecken sich die Bücherreihen auf den Stufen und aus vielen Bücherregalen entstehen regelrechte Bücherwände und -decken.

Weit westlich entfernt findet man eine Bibliothek, die aussieht, als wäre sie ein Lagerhaus. Ihr Name „Biblioteca Vasconcelos“ lässt eine spanische Herkunft vermuten – genauer gesagt liegt sie aber in Mexiko. Auch dort sind die Decken meterhoch. Das Besondere aber sind die von der Decke hängenden Regale. Absolut einzigartig.

In Oxford findet man die „Bodleian Bibliothek“, dessen Bedeutung noch viel höher ist als man zunächst vermutet. Die sehr alt anmutenden Regale und die holzvertäfelten Hallen eigneten sich bestens für die Verfilmung einer Buchreihe, welche beinahe jedes Kind kennen sollte: Harry Potter. So kann man sich dort auch einmal wie Harry, Hermine und Ron fühlen.

Die „Trinity College Library“ in Dublin setzt noch einen oben drauf, denn dort sind die Regale meterhoch. Grundlegend ähnelt sie der „Bodleian Bibliothek“, jedoch ist die Bibliothek des Trinity Colleges durch die Größe und den Kuppelbau um einiges imposanter.

Wer künstlerisch veranlagt ist, sollte einen Blick in die „Klosterbibliothek von Admont“ in Österreich werfen. Die Decken werden durch wunderschöne Bilder geziert. Farblich wird es durch die Wahl mit weiß und gold ein luxuriöser Hingucker.

Durch eine ebenso offene Architektur zeichnet sich die Stadtbibliothek in Malmö aus. Man fühlt sich beim Blick auf das Design an die bekannte schwedische Möbelkette erinnert, wenn man die weißen Wände mit den orangenen Regalen betrachtet. Die vielen kleinen Abteile gestalten das Arbeiten und Lesen besonders angenehm.

Ganz in Grau und orange ist die „Philologische Bibliothek“ der Freien Universität von Berlin gehalten – und damit sind wir jetzt auf deutschem Festland angekommen. Durch den gelben mehr als imposanten Eingang, dessen Kuppel aus Glas besteht, sieht man sofort die drei Etagen – gefüllt mit Unmengen von Büchern.

Auf einen außergewöhnlichen, wellenhaften Bau und knallige Farben setzt die „Universitätsbibliothek Cottbus“. Das Pink und grüne Farbkonzept erinnert etwas an die Hochschulbibliothek der HTWK. Besonders schön sind vor allem die Wendeltreppen im Inneren.

Wohl die schönste Bibliothek in Deutschland: Die „Stadtbibliothek Stuttgart“. Die weiße Gestaltung, unterstützt durch viel Licht, lässt die Bücher in den Regalen mit ihren vielen Farben regelrecht leuchten. Steht man auf der obersten Etage, blickt man auf unterliegenden Etagen herab. Zudem wurde sie 2013 mit dem Titel „Bibliothek des Jahres“ ausgezeichnet.

 

 

Autorin: Chantal Funke