Welttag des Buches am 23. April

-Bücher sind Geschenke, sie schenken uns Geschichten-

Das Buch ist eines der wichtigsten Kulturgüter der Menschheit. Die Geschichte des Buches reicht von ersten Ansätzen in der Antike bis in die heutige Zeit. Zu Beginn wurden wichtige Informationen auf Buchrollen aus Papyrus festgehalten, die Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg im 15. Jahrhundert revolutionierte die Verbreitung von Wissen und entwickelte sich stetig weiter bis in die heutige Zeit, in der Bücher digital gelesen werden können.

Der Welttag des Buches, dem Lesen, Büchern und den Autoren*innenrechten gewidmet, wurde 1995 von der UNESCO ins Leben gerufen. Auf die Idee kam die UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur durch den katalanischen Brauch, am Namenstag des Heiligen St. Georg, Rosen und Bücher zu verschenken. Die Wahl des 23. Aprils hat eine weitere Bedeutung: Es ist der Todestag von William Shakespeare und Miguel de Cervantes.

Seit 1996 wird auch in Deutschland das große Lesefest gefeiert und wird von vielen Aktionen und Kampagnen rund ums Thema Buch umrahmt.

 

AKTIONEN:

  • „Ich schenk dir eine Geschichte“ Die Buch-Gutschein-Aktion ist eine deutschlandweite Kampagne zur Leseförderung. Jedes Jahr beteiligen sich rund 3.500 Buchhandlungen an dieser Aktion und verschenken an über eine Million Schüler und Schülerinnen das Welttags-Buch („Ich schenk dir eine Geschichte“). Ziel ist es, Kindern in der 4. und 5. Klasse Freude am Lesen zu schenken und ihre Lesekompetenz zu stärken. Genaueres über die Aktion und wie daran teilgenommen werden kann erfahren Sie hier.
  • „Lese-Reise“ Zum elften Mal gehen am Tag des Buches Kinder- und Jugendbuchautoren auf „Lese-Reise“. Buchhandlungen in Deutschland können sich für die 94 Lesungen bewerben, welche dann unter den Teilnehmern*innen verlost werden. Organisiert wird die Aktion von Börsenverein und dem Verein der Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen. Honorar- und Reisekosten der Autoren*innen werden von den teilnehmenden Verlagen übernommen, die Kosten der Lesungen vor Ort werden in der Regel von den Buchhandlungen getragen.
  • Verlagsluft schnuppern: Anlässlich des Tag des Buches öffnen Verlage ihre Türen und laden zu Lesungen, Gesprächen, Führungen und Mitmachveranstaltungen ein. Das letzte Programm können Sie hier entnehmen.

 

„Bücher sind ein Tor zur Welt. Sie ermöglichen den Dialog zwischen unterschiedlichen Generationen und Kulturen. Das Lesen oder Hören eines Buches hilft uns, andere Menschen über kulturelle und geographische Grenzen hinweg zu verstehen. In einer Zeit zunehmender Verunsicherung und sich vertiefender Grenzziehungen ist diese Fähigkeit wichtiger denn je. Sie ist zentral für die persönliche und gesellschaftliche Entwicklung“

- Dr. Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission - 

 

 

Autorin: Hannah Zobel