Buch- und Schriftmuseum

Von der Keilschrift zum Binärcode

Hinsichtlich der erst kürzlich gestarteten Dauerausstellung des Leipziger Buch- und Schriftmuseums mit dem Titel «Von der Keilschrift zum Binärcode» besuchten Studenten der HTWK Leipzig im Modul «Buchgestaltung» gemeinsam mit Prof. Christian Ide den imposanten Neubau des Museums am Deutschen Platz. 

Von Muschelketten als Liebesbotschaft, Zählschnüren und Figurenketten als Gedächtnishilfe, über Wachstafeln und Johannes Gutenberg, bis hin zur traditionellen Buchgestaltung, Blindenschrift und den modernen Medien wird die Historie der Schrift und deren Verwendung in verschiedensten Medien sehr anschaulich dargestellt. Es wird aufgezeigt auf welchen Materialien anfangs geschrieben wurde bis zur Herstellung von Pergament, Papier und letztendlich elektronischen Medien. Auch zu sehen sind alte Druckmaschinen(siehe Bild 3), mit denen damals mittels Bleisatz die ersten Bücher gedruckt wurden sind. Weitere zahlreiche Beispiele sorgen für ein rundum spannendes Erlebnis für alle, die sich für Themen rund um Kommunikation, Medien, Gestaltung oder Geschichte interessieren. Man erfährt vieles über die verschiedenen Schriftarten, ihren Ursprung und deren Schriftentwickler. 

Ein ganz besonderes Highlight bildet das goldene Zimmer des Museums, in dem ganz besonders wertvolle Exemplare ausgestellt sind. 

Alles in allem war die Ausstellung und die Führung sehr interessant und gespickt mit zahlreichen Hintergrundinformationen, die den Studenten lange in positiver Erinnerung bleiben werden.