Abschluss der Font Stories

 

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Schriftenliebhaber,

leider hat alles ein Ende. Über Zwei Jahre hinweg erschienen unter der Rubrik der Font Stories jeden Monat interessante und informative, teils auch erstaunliche Entstehungsgeschichten verschiedenster Schriften. Nun, nach 29 Font Stories, bildet dieser 30. Artikel den Abschluss der Reihe.

Die Anzahl an vorhandenen Schriften ist mit den Jahren ins Unermessliche gestiegen. Dementsprechend findet sich in dieser Rubrik natürlich nur eine sehr kleine Auswahl. Dabei wurde darauf geachtet, möglichst viele Schriftklassen, von Antiqua bis zu Schreibschrift, vorzustellen, um einen ausgewogenen Überblick zu bieten. So finden sich neben der Arial als wohl sehr bekannte Systemschrift auf verschiedenen Computerbetriebssystemen auch die Schreibschrift Zapfino oder die gut lesbare Bembo wieder.

Die Hauptaugenmerke der Font Stories lag auf der Entstehung sowie den Merkmalen und den Anwendungsbereichen der jeweils vorgestellten Schrift. Ob Werbe- oder Textschrift, aus jedem Bereich fand eine repräsentative Schrift ihren Weg in diese Rubrik.

Doch zu den Fonts gehören natürlich immer die klugen Köpfe, in denen sie entstanden. Dabei ist Hermann Zapf mit der Palatino, der Zapfino und der Optima am häufigsten vertreten. Der deutsche Schriftgestalter hat aber natürlich auch viele weitere Schriften veröffentlicht, wie zum Beispiel die Aldus, die jedoch leider keinen Platz in unserer Rubrik gefunden hat. Mit jeweils zwei Fonts ist Robert Slimbach vertreten: mit der Minion und Utopia.

Die Idee hinter den Font Stories war, Ihnen einige Schriften näher zu bringen, da sie auch ein Teil des Studiums der Buch- und Medienproduktion sind. Zahlreiche Schriften begleiten uns Tag für Tag, unbewusst oder bewusst in verschiedenen Alltagssituationen. Dabei ist die richtige Schriftauswahl für den jeweiligen Zweck unerlässlich. Das geschulte Auge wird erkennen, welche Schrift aufgrund von Leserlichkeit oder Wirkung verwendet wurde. Hoffentlich haben Sie nun einen kleinen, aber breit gefächerten Eindruck davon bekommen, welche Fonts, ob nun sehr bekannt oder doch eher unbekannt, für welchen Anwendungsfall eingesetzt werden können.

Zu guter Letzt ist jedoch noch zu erwähnen, dass den Platz der Font Stories einige andere Content-Reihen einnehmen werden, an denen Sie, liebe Leserinnen und Leser hoffentlich genauso viel Spaß haben werden!